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Elisabeth Dannenberger - Ernährungsberatung und Trauma- Coaching

EMDR – Beschreibung

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Was ist ein Trauma?

Traumatische Erfahrungen finden statt durch einzelne Erlebnisse (Unfälle, Gewalterfahrungen, schwere Verluste), aber auch durch längere Stresserfahrungen, zum Beispiel in der Kindheit.

Was ist EMDR?

EMDR, «Eye Movement Desensitization and Reprocessing» ist eine der effektivsten Methoden zur Bearbeitung und Auflösung von traumatischen Erlebnissen und deren Folgesymptomen. EMDR heißt so viel wie: «Desensibilisie-rung und Neuverarbeitung über Augenbewegungen». EMDR wurde 1987 von Francine Shapiro in Amerika entdeckt und zu einer systematischen, standardisierten Methode entwickelt. Über die Wirksamkeit von EMDR gibt es wissenschaftlich anerkannte Studien mit äußerst positiven Resultaten (z. B. bei Kriegsvetera-nen, Missbrauchsopfern). EMDR bietet einen sicheren Rahmen, wo in einem klar strukturierten Ablauf schnelle Veränderungen mit einer deutlichen Entlastung erzielt werden können.

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Für wen ist EMDR geeignet?

EMDR eignet sich für Menschen fast jeden Alters, die an den Folgen von belastenden Erlebnissen leiden und aufgrund ihres Leidensdruckes zu einer Neuverarbeitung bereit sind. Zum Beispiel bei Ängsten, Phobien, schweren  Verlust-erfahrungen, Mobbing, Leistungs-blockaden, mangelndem Selbst-vertrauen, Ohnmachtsgefühlen. Ob die Verarbeitung eines trauma-tischen Erlebnisses mit EMDR in diesem Setting geeignet ist, prüfen wir beim Erstgespräch. Nach einer Anamnese steht am Anfang immer die Ressourcenarbeit zur Stabilisierung und Stärkung des Klienten.



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Wie funktioniert EMDR?

Bei belastenden Erlebnissen gerät das Gehirn unter extremen Stress und kann die Information nicht richtig verarbeiten und abspei-chern. Es kommt zu Störungen im Informationsverarbeitungssystem des Gehirns. Die Informationen werden wie «eingefroren» oder «abgespalten» in isolierten neuro-nalen Netzwerken.  

Beim EMDR wird durch die Stimulation beider Gehirnhälften eine Verbindung aufgebaut zwischen den abgespaltenen neuronalen Netzwerken und den ebenfalls gespeicherten hilfreichen neuronalen Netzwerken aus frühe-ren positiven Lernerfahrungen.
Durch die abwechselnde beidseitige (bilaterale) Stimulation (geleitete Augenbewegungen, akustische oder taktile Reize) findet eine Neuverarbeitung von belastenden Erlebnissen im Gehirn statt, ähnlich wie bei den REM-Phasen des Schlafes. Traumatische Erleb-nisse und deren Folgestörungen können aufgelöst und transfor-miert werden.